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Hilfsmittel: Fixativ

Wann und wie wird Retuschierfirnis verwendet?

Gebrauch von Retuschierfirnis

Retuschierfirnis (auch Zwischenfirnis genannt) wird zum Auffrischen von verblassten (matten) Stellen und als zeitweiliger Schutz eines nicht vollständig trockenen Ölbildes (vorläufiger Schlussfirnis) verwendet.

Retuschierfirnis während des Malprozesses

Während des Malens können „verschossene" Stellen entstehen: Die Farbe wird matt, die Farbintensität nimmt ab. Dies ist unvermeidbar und wird durch eine Kombination aus verwendeter Farbe, der Sorte und der Menge des hinzugefügten Verdünnungsmittels und der Absorption des Untergrunds verursacht.

Die Ölmenge in der Farbe sowie die hinzugefügte Menge an Lösungsmittel kann von Farbe zu Farbe unterschiedlich sein. Wenn die Farbe relativ wenig Öl enthält, von dem ein Teil durch den Untergrund absorbiert wird, kann sie „verschießen".

Es ist nun schwierig, die Farbharmonie des Bildes abzuschätzen. Dann wird es problematisch, zu entscheiden, wie man weitermalt. Indem man die verschossenen Stellen (wenn sie richtig handtrocken sind) sehr dünn mit einem Retuschierfirnis behandelt, kommen Glanz und Farbe wieder zum Vorschein. Wenn die Stellen sehr absorbierend sind, kann es notwendig sein, diese Behandlung (nach zwischenzeitlicher Trocknung) zu wiederholen, um Glanz und Farbe wieder hervorzubringen.

Der Firnis trocknet innerhalb weniger Stunden und hinterlässt einen porösen Film, der damit für die Haftung einer folgenden Farbschicht geeignet ist.

Achtung:  Es ist sehr wichtig, den Retuschierfirnis sehr sparsam aufzutragen, da sich die noch nicht vollständig trockene Farbe im Lösungsmittel des Firnisses auflösen kann. Vorzugsweise mit der Sprühdose auftragen.

Retuschierfirnis als vorläufiger Schlussfirnis

Retuschierfirnis kann auch als vorläufiger Schlussfirnis angebracht werden, um dem Bild einen gleichmäßigen Glanz zu verleihen, aber auch als Schutz vor Verunreinigungen.
Da der Firnis in einer dünnen Schicht porös ist, kann der Trocknungsprozess der Farbe weitergehen.

Achtung: Für diese Anwendung ist es sehr ratsam, das Bild mindestens einige Monate trocknen zu lassen. Auch wenn die Farbe in früherem Stadium an der Oberfläche handtrocken ist, ist es die Farbe darunter sicher noch nicht. Das Lösungsmittel des Firnisses würde in die Unterschicht eindringen und das noch nicht trockene Öl an die Oberfläche befördern. Wenn dies geschieht, kann das Bild viele Monate lang klebrig bleiben und Verunreinigungen werden sich an die Farbe heften.

Nach vollständiger Trocknung der Farbe kann über den Retuschierfirnis ein Schlussfirnis angebracht werden.

Der Retuschierfirnis bleibt klebrig. Woran kann das liegen?

Ein häufiger Fehler bei der Verwendung von Retuschierfirnis ist das zu schnelle und zu großzügige Auftragen des Firnisses.

Das Lösungsmittel des Firnisses löst einen Teil des Öles in der Farbe, wenn es auf eine nur handtrockene Ölfarbe aufgetragen wird. Dadurch dringt das Öl an die Oberfläche und bildet eine klebrige Schicht. Wenn der Retuschierfirnis als Zwischenfirnis verwendet wird, über den man danach weitermalt, stellt dies kein Problem dar.

Wird Retuschierfirnis allerdings als vorläufiger Schlussfirnis zu früh aufgetragen, tritt dasselbe Phänomen auf, mit der Folge, dass die Außenschicht des Farbfilms aus einer Mischung aus Öl und Harz besteht. Diese Schicht wird monatelang klebrig bleiben und die einzige Lösung ist dann Geduld!.

Um diesem Problem vorzubeugen, ist es ratsam, mit dem Aufbringen des Firnisses ein paar Monate zu warten, bis die Farbe besser getrocknet ist. Bei einer sehr dünnen Farbschicht ist dies mindestens ein Monat.

Außerdem ist es sehr wichtig, Retuschierfirnis immer sehr sparsam aufzubringen. Je mehr Firnis, desto mehr Lösungsmittel wird aufgetragen, wodurch das Problem verschlimmert wird. Des Weiteren besitzen nur dünne Retuschierfirnis-Schichten die ausreichende Porösität, die für die Haftung der folgenden Farbschichten (Zwischenfirnis) und für die Durchlässigkeit von Sauerstoff für die weitere Trocknung der Farbe (vorläufiger Schlussfirnis) notwendig ist.

Welcher Firnis eignet sich für Acrylfarbe?

Amsterdam Acrylfirnis ist speziell für eine langlebige Ausarbeitung eines Acrylbildes zusammengestellt.

Der Firnis besteht aus einer Auflösung von Acrylatharz in Terpentinersatz und Terpentinöl, ist sowohl glänzend als auch matt erhältlich und formt nach der Trocknung einen flexiblen Film.

Amsterdam Acrylfirnis ist mit Silicat mattiert (pulverisiertes Glas) und muss vor dem Gebrauch gut geschüttelt werden. Für eine gute Haftung ist es ratsam, die Malerei vor dem Firnissen mit Terpentinersatz abzuwischen.  

Können unterschiedliche Firnisse miteinander gemischt werden?

Ja, glänzende und matte Firnisse derselben Sorte* können in jedem Verhältnis miteinander gemischt werden, bis sie den gewünschten Glanzgrad ergeben.

Beim Auftragen eines Firnisses, das Mattierungsmittel enthält, muss als letzte Handlung das Firnis in eine Richtung ausgestrichen werden, damit das Bild eine gleichmäßige matte Oberfläche erhält.

 

*Dieselben Sorten sind: Acrylfirnis matt und glänzend oder Schlussfirnis matt und glänzend.

Wie trägt man Firnis mit einer Sprühdose auf?

Vorbereitung:

  • Sorgen Sie dafür, dass die Farbe vollkommen trocken ist; bei normaler Farbschichtdicke nach ungefähr einem Jahr, bei dünnen Schichten einige Monate eher, bei dicken Schichten nach mehreren Jahren. 
  • Soll ein einige Jahre altes Bild mit Firnis behandelt werden, muss die Oberfläche erst mit einem Tuch, auf dem ein wenig Terpentinersatz aufgetragen wurde, gereinigt werden. Damit wird der Schmutz von dem Bild entfernt und der Farbfilm „öffnet" sich ein wenig, so dass der Firnis besser haften kann.

Schritte beim Firnissen:

  • Der matte und der seidenglänzende Firnis enthalten Mattierungsmittel, die im Firnis nach unten sinken. Er muss deshalb vor Gebrauch gut geschüttelt werden.
  • Sowohl der Firnis als auch das Bild sollten Zimmertemperatur haben.
  • Es ist ratsam, das Bild flach hinzulegen (auf ein großes Stück Karton oder auf Zeitungspapier).
  • Halten Sie die Sprühdose vertikal (nicht nach unten richten) und sprühen Sie nach vorne, so dass der Sprühnabel auf das Bild sinken kann. 
Ich habe gehört, dass man ein Schlussfirnis erst nach einem Jahr auftragen kann. Ist es wirklich nicht früher möglich?

Nein, das ist nicht möglich, es sei denn, die Farbschicht ist sehr dünn.

Ein Ölbild mit normaler Schichtdicke kann nach ungefähr einem Jahr, bei sehr dünnen Farbschichten einige Monate früher, bei dicken Schichten erst nach mehreren Jahren firnisst werden.

ACHTUNG: Wenn der Firnis zu früh aufgetragen wird, besteht das Risiko, dass das Lösungsmittel des Firnisses die noch nicht vollständig trockene Ölfarbe auflöst und an die Oberfläche befördert. Wenn dies passiert, bleibt das Bild monatelang, manchmal sogar jahrelang, klebrig und ein Festhaften von Staub ist kaum zu verhindern.

Muss auf einem Ölbild ein vorläufiger Schlussfirnis angebracht werden?

Es ist nicht notwendig, einen vorläufigen Schlussfirnis aufzubringen, kann aber erwünscht sein, wenn das Bild Glanzunterschiede aufweist und schon vor dem Auftragen des Schlussfirnisses ausgestellt wird. Darüber hinaus ist die Farbe dann vor Verunreinigungen geschützt.  

Muss ein Ölbild mit Firnis behandelt werden? Wie lange muss ein Ölbild trocknen, bevor ein Schlussfirnis aufgetragen werden kann?

Ölbilder - Gründe und der richtiger Zeitpunkt für die Behandlung mit Firnis

Ölbilder müssen mit Firnis behandelt werden. Firnis schützt vor Alterung und Verunreinigungen. Voraussetzung: nach einer Trocknungszeit von mindestens 1 Jahr.

Ölfarbe ist eine chemisch trocknende (oxidative) Farbe. Das Öl trocknet durch Sauerstoffaufnahme aus der Luft. Hierdurch werden die Moleküle in einer festen Struktur aneinander gekoppelt. (Ultraviolettes) Licht ist nötig, um dafür die Energie zu liefern. Die chemische Trocknung von Leinöl nimmt viel mehr Zeit in Anspruch als die physische Trocknung der anderen Farbarten.

Abhängig von der Schichtdicke und dem Pigmenttyp ist die Farbschicht nach ungefähr ein bis sechs Wochen handtrocken. Der gesamte Film ist nach sechs bis zwölf Monaten komplett trocken. Bei sehr dicken Schichten kann es sogar mehrere Jahre dauern, bis sie vollständig getrocknet sind.

Selbst dann hört die Aufnahme von Sauerstoff nicht auf. Es beginnt nun der Alterungsprozess. Nach Durchtrocknung der Farbe ist es daher ratsam, die Malerei mit einem Schlussfirnis zu behandeln. Dadurch wird die Aufnahme von Sauerstoff gebremst und somit auch der Alterungsprozess.

Es ist ebenfalls wichtig, dass die Farbe durch einen Firnis vor Verunreinigungen geschützt wird. Staub und Beläge gelangen mit der Zeit nicht nur auf, sondern auch in die Farbschicht. Wird ein Bild mit Firnis behandelt, kann die Firnisschicht mit Verunreinigungen zusammen entfernt werden, ohne dass die Farbe beschädigt wird.

Um die Langlebigkeit der Farbschicht zu gewährleisten, darf ein Bild erst mit Firnis behandelt werden, wenn die Farbe vollständig getrocknet ist. Es ist nicht notwendig, einen vorläufigen Schlussfirnis aufzubringen, kann aber erwünscht sein, wenn das Bild Glanzunterschiede aufweist und schon vor dem Auftragen des Schlussfirnisses ausgestellt wird. Darüber hinaus ist die Farbe dann vor Verunreinigungen geschützt.

Muss ein Bild, das mit Cobra wassermischbarer Ölfarbe gemalt wurde, gefirnisst werden?

Ja, die Sauerstoffaufnahme und damit der Alterungsprozess wird durch diesen Schlussfirnis verzögert. Gleichzeitig wird der endgültige Glanzgrad festgelegt und die Farbe vor atmosphärischen Verunreinigungen geschützt. 

Cobra wassermischbare Ölfarbe trocknet genauso wie traditionelle Ölfarbe durch die Aufnahme von Sauerstoff, was ein chemischer Prozess ist. Nachdem die Farbe vollständig getrocknet ist, stoppt dieser Oxidationsprozess nicht, und ein Alterungsprozess beginnt. Auf Dauer kann dies als Craquelé sichtbar werden. Nachdem die Farbe vollständig trocken ist (bei normaler Schichtdicke ungefähr nach einem Jahr, bei dünnen Farbschichten einige Monate früher, bei dicken Schichten nach mehreren Jahre), ist es daher ratsam, ein Schlussfirnis aufzutragen. Die Sauerstoffaufnahme und damit der Alterungsprozess werden verlangsamt.  

Was ist ein Dammarfirnis?

Ein Dammarfirnis ist ein in Terpentinöl aufgelöstes natürliches Baumharz. Es ist unter den traditionellen Firnissen beinahe das einzige, was noch verwendet wird.

Dammarfirnis sorgt für einen hohen Glanz. Er kann im Laufe der Zeit Alterungserscheinungen, wie Vergilben und Craquelé, aufweisen.

Trocknet innerhalb weniger Stunden.

Wie kann eine alte Firnisschicht entfernt werden?

ACHTUNG: Falls ein Bild firnisst wurde, bevor die Farbe Zeit zur vollständigen Trocknung hatte, bleibt die Farbe unter dem Firnis noch geraume Zeit weich, da die Firnisschicht die Farbe vom Sauerstoff abschließt, sodass die Farbe kaum weitertrocknen kann. In diesem Fall könnte sich beim Entfernen des Firnisses auch die Farbe (teilweise) auflösen.

Beim Entfernen alter Firnisschichten muss man vorsichtig arbeiten, um zu verhindern, dass während des Säuberns Probleme auftreten.

Schritt 1:

Nehmen Sie einen flachen, ein paar Zentimeter breiten Pinsel, tunken Sie ihn in Terpentinersatz (verwenden Sie NUR Terpentinersatz 090) und bestreichen Sie eine Oberfläche von ungefähr 15 x 15 cm damit.

Schritt 2:

Warten Sie, bis der Firnis aufquillt. Spülen Sie zwischenzeitlich den Pinsel aus und wiederholen Sie diese Vorgehensweise über dem aufgequollenen Firnis. Dieser wird sich nun durch den Terpentinersatz, der sich im Pinsel befindet, teilweise auflösen.

Schritt 3:

Wiederholen Sie die Handlung mit einem stets ausgespülten Pinsel, bis der ganze Firnis an dieser Stelle entfernt ist.

Schritt 4:

Behandeln Sie dann einen folgenden Bildabschnitt auf dieselbe Weise.

ACHTUNG: Wenn der Firnis entfernt ist, scheint ein weißer Schleier auf dem Bild zu sein. Dieser verschwindet, wenn eine neue Firnisschicht angebracht wird.

Ist der Amsterdam Acrylfirnis auch als Schlussfirnis für Ölfarben geeignet?

Unsere Amsterdam Acrylfirnisse sind auch als Schlussfirnis für Ölfarben geeignet, haben aber etwas andere Eigenschaften.
- Der Glanz ist etwas anders
- Sie sind thermoplastischer
- Sie sind flexibler

Unterschiede zwischen Talens Acrylfirnissen und Schlussfirnissen

Der Acrylfirnis (glänzend 114 und matt 115, für sowohl Öl- als auch Acrylfarbe) ist ein Schlussfirnis, besitzt aber nicht dieselben Eigenschaften wie der Schlussfirnis (glänzend 002 und matt 003).

Der Acrylfirnis ist eine Auflösung von Acrylatharz in Terpentinersatz, der Schlussfirnis eine Auflösung von Harz mit geringem molekularem Gewicht in Terpentin (bei der Sprühdose in Terpentinersatz).

Beide Harzsorten vergilben nicht.

Der 002 ist glänzender als der 114, der 115 matter als der 003 (glänzender und matter Firnis derselben Sorte kann untereinander bis zum erwünschten Glanzgrad gemischt werden).

Das Mattierungsmittel in dem 003 besteht aus Wachssorten, die in Terpentinöl aufgelöst sind, der Firnis sieht in der Flasche glasklar aus, bekommt aber nach Trocknung einen Seidenglanz.

Das Mattierungsmittel in dem 115 besteht aus Silikat (vgl. pulverisiertes Glas). Dieser Firnis muss vor Gebrauch geschüttelt werden, da das Mattierungsmittel im Fläschchen nach unten sinkt. In der Sprühdose ist das Mattierungsmittel für beide Firnisse Silikat.

Für einen gleichmäßigen (matten) Glanzgrad muss ein Firnis, das Mattierungsmittel enthält, mit einem Pinsel in einer Richtung ausgestrichen aufgetragen werden. Der Acrylfirnis formt einen flexibleren Film als der Schlussfirnis. Dies ist hauptsächlich von Bedeutung für Acrylfarbe, weil diese Farbe ebenfalls einen flexiblen Farbfilm formt.

Bevor ein Schlussfirnis aufgetragen wird, muss eine sehr dünne Schicht Ölfarbe mindestens ein halbes Jahr trocken, eine normaldicke Schicht ein Jahr und dickere Schichten mehrere Jahre. Wenn eine trockene Ölfarbschicht viel Öl enthält, ist es ratsam, es  vor dem Firnissen mit Terpentinersatz abzunehmen, um eine gute Haftung zu gewährleisten.

Der Schlussfirnis matt enthält weiße Flocken. Wodurch kommt das? Kann ich den Firnis noch benutzen?

Das Mattierungsmittel in Talens Malmittel matt ist eine Wachsart, die in einem Lösungsmittel aufgelöst ist und die bei tieferen Temperaturen „ausflocken" kann. Wenn man den Firnis erwärmt (im warmen Wasserbad oder unter fließendem, heißem Wasser), wird das Mattierungsmittel wieder gleichmäßig aufgelöst und der Firnis kann wieder verwendet werden.  

Hilfsmittel: Malmittel

Kann man der Cobra Farbe auch direkt Cobra Malmittel beimischen?

Cobra Malmittel kann der Farbe direkt beigemischt werden. So wird die Farbe nicht nur dünner, sondern auch fetter. Malmittel erhöht die Langlebigkeit des Farbfilms.

Auf diese Weise kann man „nass-auf-nass" arbeiten. Dabei malt man auf dem Bild, solange die Farbe noch nass ist. Nach Wunsch kann das Malmittel mit Wasser weniger fett gemacht werden. Genau wie die Farbe, ist auch das Cobra Malmittel wassermischbar.

Cobra Malmittel kann auch für die Technik Schichtenmalerei verwendet werden. Eine neue Schicht kann erst aufgetragen werden, wenn die Schicht darunter so trocken ist, dass sie sich sicher nicht mehr auflösen kann.

Im Hinblick auf die Langlebigkeit des Farbfilms muss bei der Schichtenmalerei die „fett-über-mager"-Regel befolgt werden: Eine jeweils folgende Schicht muss immer mehr Öl als die Vorherige enthalten.

Wasser macht die Farbe magerer, Malmittel macht die Farbe fetter. Die erste Schicht kann mit Wasser verdünnt werden. Die folgenden Schichten werden mit einer Kombination aus Wasser und Malmittel verdünnt. Indem man der Mischung immer etwas weniger Wasser und ein bisschen mehr Malmittel hinzufügt, wird jede Farbschicht etwas fetter.

Wofür kann man Cobra Malpaste verwenden?

Cobra Malpaste ist ein farbloses, wassermischbares Malmittel, das in jedem Verhältnis mit Cobra wassermischbare Ölfarbe vermischt werden kann.

Die Paste hat dieselbe Konsistenz wie die Farbe, so dass man sie eigentlich als eine wassermischbare Ölfarbe ohne Pigment bezeichnen kann.

Cobra Malpaste kann auf unterschiedliche Weise angewendet werden:

  • Farbmenge vergrößern: Malpaste kann in jedem Verhältnis mit Cobra Ölfarbe gemischt werden So kann man für Impasto-Techniken aus teurerer Farbe eine größere Menge herstellen, ohne dass ein Farbunterschied auftritt. Je mehr Paste hinzugefügt wird, desto transparenter wird die Farbe. Abhängig vom Pigmenttyp wird dieses Phänomen allerdings in dickeren Schichten kaum oder gar nicht sichtbar sein.
  • In Kombination mit transparenten Pigmenten können durchsichtige dicke Schichten mit einer lasierenden Wirkung aufgetragen werden. 
  • Farbkraft vermindern: Die Farbkraft einer Farbe nimmt im selben Verhältnis ab, mit dem man der Farbe Cobra Malpaste beimischt. Das kann vor allem von Bedeutung sein, wenn man bei der Alla-Prima-Technik (nass-in-nass) Farben mit sehr unterschiedlicher Farbkraft auf dem Bild mischt. Wenn man der Farbe mit starker Farbkraft Malpaste beimischt, wird diese das Bild weniger beherrschen.   
Was ist ein Sikkativ?

Ein Sikkativ ist eine Verdünnung von Metallverbindungen und dient der schnelleren chemischen Trocknung von Ölfarbe.

Verwenden Sie es sehr sparsam und reduzieren Sie die Verwendung auf ein Minimum.

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Kann ein Sikkativ unbegrenzt beigemischt werden?

Grundsätzlich sollte die Verwendung von Sikkativen auf ein Minimum begrenzt werden. Abgesehen vom Trocknungsprozess wird durch Hinzufügen von Sikkativ auch der Alterungsprozess eines Bildes beschleunigt.

Um Problemen vorzubeugen, darf der Farbe nie mehr als 2% Sikkativ Courtrai und nie mehr als 5% Sikkativ Harlem beigemischt werden. Grundsätzlich sollte die Verwendung von Sikkativen auf ein Minimum begrenzt werden.

Was ist der Unterschied zwischen dem hellen Sikkativ Courtrai und dem dunklen Sikkativ Harlem?

Die Trocknung von Ölfarbe kann im Allgemeinen unterschieden werden in Oberflächentrocknung und Tiefentrocknung. Abhängig davon, aus welchen Metallverbindungen ein Sikkativ zusammengesetzt ist, wird entweder die Oberflächentrocknung oder die Tiefentrocknung stimuliert.

Das helle Sikkativ,Sikkativ Courtrai genannt, beschleunigt vor allem die Tiefentrocknung, während das dunklere Sikkativ Harlem die Oberflächentrocknung unterstützt.

Wann kann ein Acrylmalmittel verwendet werden?

Malmittel werden benutzt, um die Eigenschaften der Farbe zu verändern, wie beispielsweise Konsistenz, Glanz, Fluss, Trocknungszeit, Transparenz und Langlebigkeit.

Viele Künstler verwenden nur Wasser bei Acrylfarben, aber dies führt nicht immer zu den besten Ergebnissen. Malmittel können verwendet werden, um mit weniger Farbe bessere und haltbarere Ergebnisse zu erzielen.

Die Hinzugabe von zu viel Wasser kann dazu führen, dass das Pigment in der Farbe vom Bindemittel gelöst wird. Das Pigment ist dann auf dem Bild ungeschützt und kann verlaufen.

Hilfsmittel: Öle, Grundierung und Lösungsmittel

Wofür kann man Cobra Malpaste verwenden?

Cobra Malpaste ist ein farbloses, wassermischbares Malmittel, das in jedem Verhältnis mit Cobra wassermischbare Ölfarbe vermischt werden kann.

Die Paste hat dieselbe Konsistenz wie die Farbe, so dass man sie eigentlich als eine wassermischbare Ölfarbe ohne Pigment bezeichnen kann.

Cobra Malpaste kann auf unterschiedliche Weise angewendet werden:

  • Farbmenge vergrößern: Malpaste kann in jedem Verhältnis mit Cobra Ölfarbe gemischt werden So kann man für Impasto-Techniken aus teurerer Farbe eine größere Menge herstellen, ohne dass ein Farbunterschied auftritt. Je mehr Paste hinzugefügt wird, desto transparenter wird die Farbe. Abhängig vom Pigmenttyp wird dieses Phänomen allerdings in dickeren Schichten kaum oder gar nicht sichtbar sein.
  • In Kombination mit transparenten Pigmenten können durchsichtige dicke Schichten mit einer lasierenden Wirkung aufgetragen werden. 
  • Farbkraft vermindern: Die Farbkraft einer Farbe nimmt im selben Verhältnis ab, mit dem man der Farbe Cobra Malpaste beimischt. Das kann vor allem von Bedeutung sein, wenn man bei der Alla-Prima-Technik (nass-in-nass) Farben mit sehr unterschiedlicher Farbkraft auf dem Bild mischt. Wenn man der Farbe mit starker Farbkraft Malpaste beimischt, wird diese das Bild weniger beherrschen.   
Kann Gesso auf einem mit Cobra gemalten Bild angewendet werden?

Ölfarben haben eine fette und weiche Oberfläche, auf der Gesso nicht ausreichend haftet.