Painting the Sound of Colour with Amsterdam Acrylics - Royal Talens
Painting the Sound of Colour with Amsterdam Acrylics - Royal Talens

Rhythmus war schon immer Teil der Kunst

Lange vor dem Aufkommen der Acrylfarben setzten Künstler Bewegung und Musik in visuelle Formen um. Sich wiederholende Linien, wechselnde Farben und übereinanderliegende Pinselstriche verliehen Gemälden eine Qualität, die weniger wie ein Standbild wirkte, sondern eher wie etwas, das sich im Laufe der Zeit entfaltet.

Wasserbasierte Malmittel haben sich schon immer für diese Art von Arbeiten bewährt. Tinte fängt Geschwindigkeit und Gestik ein. Aquarellfarben erzeugen weiche, schichtartige Übergänge. Gouache schafft Rhythmus durch flächige Formen und kräftige Kontraste. Acryl vereint all diese Eigenschaften in einem einzigen Malmittel.

Warum Acrylfarben für den visuellen Rhythmus geeignet sind

Acrylfarben trocknen schnell. Das bedeutet, dass Sie Schichten auftragen, Muster wiederholen und das Bild aufbauen können, ohne lange Wartezeiten zwischen den einzelnen Arbeitsschritten. Dünne Lasuren verhalten sich wie Aquarellfarben. Dickere Farbpartien pulsieren mit der Energie eines Pinselstrichs oder eines Spachtels. Gossene Farbe fließt und setzt sich auf eine Weise, die fast musikalisch wirkt.

Amsterdam Acrylfarben eignen sich besonders gut für diese Arbeitsweise. Hier einige Ansätze, die es wert sind, ausprobiert zu werden:

  • Mit Wasser verdünnen für transparente, aquarellartige Lasuren
  • Amsterdam Pouring Medium hinzufügen für fließende, wellenartige Bewegungen
  • Amsterdam Acrylic Markers über trockenen Schichten verwenden für grafische, von Musik inspirierte Markierungen
  • Die Amsterdam Standard Series mit dem Amsterdam Pastel Set schichten für sanfte, retro-inspirierte Farbharmonien
  • Im Amsterdam Sketchbook arbeiten, um schnelle visuelle Ideen festzuhalten, die von einem Lieblingslied oder einer Erinnerung inspiriert sind

Künstler, die Musik in Farben hören

Wassily Kandinsky war der Ansicht, dass ein Gemälde wie eine Symphonie wirken könne. Verschiedene Formen und Farben fungierten wie Instrumente und bauten sich zu etwas auf, das man fast hören konnte. Seine abstrakten Kompositionen wiederholen sich, verschieben sich und pulsieren auf eine Weise, die sich hörbar anfühlt.

Zeitgenössische Künstler führen diesen Dialog fort und greifen dabei oft zu Acrylfarben, da diese schnell, flexibel und farbenprächtig sind. Beatriz Milhazes ist ein gutes Beispiel: Ihre Arbeiten verbinden sich wiederholende Motive und rhythmische Muster mit leuchtenden Farben und lassen sich von brasilianischer Musik und Tanz inspirieren.

Wassily Kandinsky, Komposition 8

Rhythmus muss nicht laut sein

Visueller Rhythmus ist nicht immer energiegeladen oder kraftvoll. Wiederholungen können ruhig und meditativ sein. Denken Sie an eine Reihe transparenter Lasuren, die sich langsam über eine Fläche ausbreiten, oder an eine einzelne, sich wiederholende Linie, deren Farbe oder Stärke sich fast unmerklich verändert. Diese ruhigeren Ansätze haben ihre eigene Dynamik.

Acryl eignet sich hierfür besonders gut. Verdünnen Sie es, und es verhält sich wie Aquarellfarbe, weich und gemächlich. Arbeiten Sie nass in nass, und die Farben verlaufen ineinander auf eine Weise, die sich eher organisch als kontrolliert anfühlt. Sogar das Tempo der Arbeit verändert sich. Manchmal flüstern die kraftvollsten Gemälde eher, als dass sie schreien.

Von Tinte zu Acryl

Von der Tinte der Antike bis zum modernen Acryl – wasserbasierte Materialien bergen seit jeher die Möglichkeit der Bewegung in sich. Sie fließen, sammeln sich, wiederholen sich und verwandeln sich. Dabei erinnern sie uns daran, dass Malerei nicht nur etwas ist, das wir sehen. Manchmal ist sie auch etwas, das wir fühlen, hören und in Erinnerung behalten. Legen Sie diesen Monat Ihre Lieblingsmusik auf, schlagen Sie ein Notizbuch auf und lassen Sie die Farbe ihren Rhythmus finden.

Über den Autor

Jeff Olson ist ein in Seattle ansässiger Künstler mit mehr als dreißig Jahren Erfahrung in der Atelierarbeit und im Ausstellungswesen. Er ist sowohl Maler als auch Pädagoge und verfügt über ein tiefes Verständnis für die Materialien, die den visuellen Ausdruck prägen.

Er ist Leiter der Kunstpädagogik bei Royal Talens North America, wo er sein Wissen an Universitäten, Kunstorganisationen und bei Fachveranstaltungen in den Vereinigten Staaten und Kanada weitergibt. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Geschichte, die Komposition und das Ausdruckspotenzial von Künstlermaterialien. Erfahren Sie mehr über Jeff auf seiner Website.