In diesem Kapitel unserer einjährigen Feier zu Amsterdam Acrylics, verfasst von Jeff Olson, untersuchen wir Mixed Media sowohl als Methode als auch als Denkweise. Das Mischen von Werkzeugen, Oberflächen und Materialien erweitert Ihr visuelles Vokabular. Tiefe entsteht oft eher durch durchdachte Schichtung als durch einzelne Gesten.
Warum Acrylfarben für Mischtechniken geeignet sind
Acrylfarbe eignet sich besonders gut für diesen Ansatz. Dank ihrer Haftkraft lässt sie sich gut mit Papier, Stoff, Fundstücken, Zeichenmaterialien und Collagenelementen verbinden. Sie lässt sich zuverlässig auf Leinwand, Holz, Platten und schwerem Mischtechnikpapier verarbeiten. In Kombination mit Gelen oder Modellierpasten wird Acryl sowohl strukturell als auch ausdrucksstark, behält seine Textur und verankert gleichzeitig die geschichteten Elemente.
Echte Textur fängt das Licht ein und erzeugt Schatten und Bewegung, wenn sich der Betrachter bewegt. Durch Schichtung werden Kanten definiert, Kontraste verstärkt, Blickpunkte hervorgehoben und dimensionaler Raum geschaffen. Mixed Media ist keine Verzierung, sondern Konstruktion.
