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Pigmentarten

Pigmentarten

Dienstag, 31. März 2020

Organische Pigmente sind aus Kohlenstoffverbindungen aufgebaut. Bevor sie synthetisch produziert wurden, waren sie häufig tierischer oder pflanzlicher Herkunft. Beispiele synthetischer organischer Pigmente sind: Alizarin, Azo-Pigmente (gelbes, oranges und rotes Farbgebiet), Phtalozyanin (blaues und grünes Farbgebiet) und Quinacridon (lichtechtes rotviolettes Pigment).

Anorganische Pigmente (mineralischen Ursprungs) sind Metallverbindungen, beispielsweise Oxide. Im Vergleich zu organischen Pigmenten ist ihre Anzahl gering. Beispiele natürlicher anorganischer Pigmente sind Umbra-Farbtöne, Ockerfarben und Siena-Farbtöne, wenn sie aus ausgegrabener Erde stammen. Pigmente mit denselben Namen werden allerdings auch synthetisch produziert. Andere Beispiele synthetischer anorganischer Pigmente sind Kadmium, Kobaltblau und Titanweiß.

Verlackte Pigmente sind Farbstoffe, die für ein bestimmtes flüssiges Bindemittel oder Lösungsmittel unlöslich gemacht wurden. Dies geschieht auf chemischem Weg, indem man den Farbstoff in einen für das betreffende Bindemittel unauflöslichen farblosen Stoff integriert bzw. fixiert. Obwohl die Lichtechtheit des Farbstoffs hierdurch ein wenig verbessert wird, bleibt sie gering. Außerdem haben auch verlackte Pigmente die blutende Eigenschaft von Farbstoffen: Die Farbe dringt durch andere Farbschichten hindurch oder verbreitet sich in direkter Umgebung.